Über mich

Seit dem Jahr 1974 bin ich lizensierter Funkamateur. Im Amateurfunk liegen meine Interessenschwerpunkte von Anfang an in den Bereichen VHF, UHF, SHF-Technik sowie digitale Nachrichtenübertragung. Hier habe ich mich in den verschiedensten Bereichen für den Amateurfunk engagiert.
Zum einen hat mir meine familiäre Vorbelastung dabei geholfen. Ich stamme aus einer Hf-Technikerfamilie. Mit 12 Jahren wollte ich einen röhrenbetriebenen Radiosender in eine Seifendose einbauen, was meinen erschrockenen Vater veranlasste, mich mit der Welt der Niederspannungstransistortechnik bekannt zu machen. Dieser Tatsache verdanke ich wahrscheinlich mein weiteres (Über-)Leben 🙂

Zum anderen war es mein Studium der Physik, Technologie und Psychologie. Eine ideale Kombination um die Welt des Amateurfunks nicht nur mit technischen Geräten sondern auch mit den vielen Menschen, die dahinter stehen, zu teilen. Während meines Hochschulstudiums befasste ich mich mit „Untersuchungen zur Verwendbarkeit von Lernprogrammen auf Großrechnern für den Einsatz in Schule, Hochschule und Berufswelt“.  Sicher wird es niemanden wundern, dass einige meiner Prüfungsdozenten selbst auch Funkamateure waren 😉 Im Jahr 1982 bestand ich mein erstes Staatsexamen/Diplom u. a. zum Thema „Planung, Aufbau und Betrieb eines Modellsystems zur digitalen  Nachrichtenübertragung mit automatischer Fehlerkorrektur“ mit Bestnote.

Beruflich war ich fast 40 Jahre als Beamter des Landes NRW tätig. Ich habe mich auch dort mehr und mehr in den Bereichen IT, Datenübertragung sowie dem „Internet“ engagiert. Als „Freelancer“ wirkte ich seit 1995 viele Jahre bei einem Provider im Bereich Netzwerk- und Serveradministration (Linux, Cisco) und Betreuung von Schulen und Bildungseinrichtungen. Im Verein „Individual Network e.V.“ half ich seit den 90er Jahren in der Mailboxszene und der Ortsgruppe Rhein-Ruhr.De. Wir konnten mit Unterstützung der Universität Duisburg-Essen privaten Bürgern einen schnelleren Zugang ins Internet zu verschaffen. Ich betrieb unter anderem einen kompletten Einwahlknoten sowie mehrere Standleitungen am unteren Niederrhein. Mit dem Verein „Offenes Deutsches Schulnetz e.V.“ und der Universität Duisburg sowie mit der Initiative „Schulen ans Netz“ brachte ich zahlreiche Schulen am unteren Niederrhein ins schnelle Internet, als es von dem damals einzigen Provider auf dem Lande nur maximal 14KBit/s über ein kreischendes Modem gab, wenn überhaupt.

Seit Februar 2019 bin ich nunmehr in den Ruhestand versetzt und habe ganz schnell festgestellt, dass man als Pensionär fast weniger Zeit hat als im Berufsleben. Der Grund dafür macht aber jede Menge Spaß, denn es gab für mich  neben dem Amateurfunk immer schon auch noch die sehr spannenden Hobbies  Fotografie, Reisen, Camping und  Sportwagen. Glücksfall(!): Die letzten vier Hobbies teile ich zusammen mit meiner YL. Dafür bin ich sehr dankbar.

vy73 de Egbert DD9QP